finis paratos esse

Titans RX: Die Panteras erstmals aus dem Stall! Nachbericht und Fotos

Am 4. und 5. Mai bebte die Erde in Fuglau, Max Puchers Titans RX ließ die Panteras aus dem Stall.

Ein kompletter Renntag wurde simuliert, in der Supportklasse fuhren verschiedene Supertouringcars aus Deutschland und Österreich.

Bei den Titans waren Timmy Hansen (SWE), Csucsu (HUN), Tamara Molinaro (ITA), Ronny C. Rock (DEU) und Reini Sampl (AUT) am Start. Da erst 5 Panteras fertig waren, griffen Kevin Hansen (SWE) und Topi Heikkinen (FIN) im Ford Fiesta Supercar ins Lenkrad.

In der Supportkategorie fuhr alles, was 2-Radgetrieben ist, gegeneinander. Birgitt Kuttner hatte gegen die PS-starken Supertouringcars +2000ccm keine Chance. Ihrem Honda Markenkollegen Dominik Jordanich blieb das Pech treu, er musste nach einem Kontakt vorzeitig die Heimreise antreten. Im Finale schien es als könnte erneut Karl Schadenhofer im Turbo Golf gewinnen, musste selbigen aber in der vorletzten Runde mit Aufhängungsschaden abstellen. So machte er den Weg frei für seinen Schulfreund Gerald Woldrich im Diesel-Mercedes, der sich heftigen Attacken von Sven Seeliger (DEU) im Ford Fiesta Super 1600 aussetzen musste. Hinter dem baumlangen Ex-Europameister kam Jeanine Brandt (DEU) in einem BMW M3 aufs Podest. Die Sieger durften sich über neue Reifen vom Einheitsreifenlieferanten der Titans, Hoosier, freuen.

Bei den Titans selbst ging es ordentlich zur Sache. Ronny C. Rock testete nach einem Kontakt mit dem Reifenstapel die Schnelligkeit der Mechaniker. Reini Sampl war nach dem Test mehr als glücklich: „Mein Ziel war, dass ich am Ende des Tages 4 Sekunden auf die Besten verliere, letztendlich waren es 1,8 Sekunden, damit bin ich sehr zufrieden.“

Ansonsten bewegte Csucsu den Pantera quer und spektakulär, Tamara Molinara den ihren außergewöhnlich gut, in Anbetracht das sie zum ersten Mal im Rallycrossauto saß. Der Schnellste von allen war aber Timmy Hansen, er konnte im Finale sogar Topi Heikkinen im Supercar fordern. Topi: „Timmy hat mit dem Pantera das leichtere Auto, er kann um rund 7 Meter später bremsen“.

Das Aufeinandertreffen der beiden Fahrzeugkonzepte war aber nur von einmaliger Natur, spätestens zum 1. Rennen in Dreux (FRA) am 29.- 30. Juni sollten alle 15 Panteras einsatzbereit sein.

Text: Jakob Heher/werace.TV 

Fotos: Harald Lindtner/werace.TV

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