finis paratos esse

Rebenland Rallye 3. Lauf zur ÖM – Baumschlager crash – Mayr-Melnhof Sieg

Text: Joe Egger-Richter

                                    Die zweite Runde der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft führte zum bereits siebten Mal ins Rebenland genau genommen nach Leutschach. 90 Nennungen aus acht Ländern freute nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Zuschauer, die sich trotz wechselnden Witterungsbedingungen den Spaß nicht nehmen ließen.

In der „Top“ R5 bzw. WRC Klasse zeichnete sich bereits auf den ersten Sonderprüfungen ein spannender Fight zwischen dem 14 fachen Staatsmeister Raimund Baumschlager mit Co Pirmin Winklhofer im Skoda Fabia R5 und den Herausforderern Niki Mayr-Melnhof/Poldi Welsersheimb im Ford Fiesta R5 ab, wobei der Meister nach 5 Prüfungen nur um 0,5 Sekunden die Nase vorn hatte.

Es ging in den Abend und plötzlich rückten die Rettungskräfte aus – Baumschlager/Winklhofer waren verunfallt, wobei sich der Rekordmeister durch den Bruch eines Lendenwirbels schwer, sein Beifahrer Pirmin Winklhofer an der Hand zum Glück nur leicht verletzte! Durch den Ausfall gingen Mayr-Melnhof/Welsersheimb nun mit einer guten Minute Vorsprung auf Gerwald Grössing/Bernhard Ettel im Ford Fiesta WRC und den Tschechen Jan Cerny/Petr Cernohrosky auf einen Ford Fiesta R5 in den zweiten Tag.

Gerhard Aigner/Marco Hübler im Fiesta WRC lagen auf Rang 5 vor dem ersten Mitsubishi Evo pilotiert von Martin Kalteis mit Co Markus Zermanek. Gerald Rigler/Martin Roßgatterer auf Rang 8 und auf P12 die Sieger der Jännerrallye Johannes Keferböck/Hannes Gründlinger. Keferböck änderte seine Jahresplanung durch die Führung in der ORM und versuchte nun diese zu prolongieren was sich aber alles anders als einfach erwies.

Ohne allzu große Positionsverschiebungen in der Spitzengruppe verlief so Tag 2 und es siegten Mayr-Melnhof/Welsersheimb  mit fast 3 Minuten Vorsprung auf Cerny/Cernohorsky und Grössing/Ettel die es mit 1 Sekunde Vorsprung noch aufs Podium schafften. Martin Kalteis wurde starker Sechster, Gerhard Aigner auf P7, Gerald Rigler Achter und Johannes Keferböck landete auf Rang 12.

Günther Knobloch mit Jürgen Rausch siegten in der Seriennahen M1 Wertung im Bamminger Subaru und ließen mit P13 in der Gesamtwertung  einige wesentlich stärkere R5 hinter sich!  Die 2WD Wertung ging an den Ungarn Kristof Klausz im Peugeot 208 R2, Zweiter und Gesamt Achtzehnte wurden das Duo Luca Waldherr/Tobias Unterweger im Opel Adam R2 vor Willi Stengg/Jürgen Klinger ebenfalls auf einem Opel Adam.

Die historische Wertung sicherten sich Günther Königseder/Lukas Holzer nachdem der speziell im Nassen stark fahrende Gert Göberndorfer bei der Nachkontrolle aus der Wertung genommen wurde. Zweite wurden Burghard Brink/Heinz Lüke wie die Sieger auf eine Lancia einem Lancia Delta Integrale, dritte die Paarung Wolfram und Gabriele Thull auf Porsche 911.

Sehenswertes Racing durch das hügelige Rebenland in der Südsteiermark verlangte den Piloten das ganze Fahrkönnen Restlos ab, speziell die 13te SP hatte es mit Regen und Graupelschauern richtig in sich, aber genau das wollen die Zuschauer ja auch sehen.

Nächste Rallye Staatsmeisterschaft: 06.04.2018 Lavanttal Rallye 


Ähnlich:
Aktuell:
Beliebt: