„Das ist besser als Sex“

So kommentiert Johann Eigenbauer seinen Rennsamstag auf dem Wachauring. Der Niederösterreicher feiert einen dritten Platz, während sein Sohn Patrick gar zweiter in der Klasse STC +2000 wird. Wie nahe Freud und Leid beisammen liegen, mussten die Eigenbauers am Sonntag erfahren: Patrick konnte aufgrund eines Motorschadens gleich gar nicht starten, Johann musste nach Kollisionen letztlich im Semi-Finale die Segel streichen. Von allem unbeeindruckt zeigte sich Karl Schadenhofer. Er gewann beide Läufe und feierte somit schon den dritten Sieg im dritten Rennen.

Kein Vogel

Robert Vogl zeigte in der National 1600 am Sonntag seine Klasse und gewann, dank taktischer Meisterleistung, das Sonntagsrennen. Am Samstag musste er sich noch knapp Nico Stachelberger geschlagen geben. Bei den STC bis 1600ccm waren Patrick Riedl am Samstag und Birgitt Kuttner am Sonntag nicht zu schlagen. Bei den STC bis 2000ccm gewann, wie eigentlich immer, Roman Castoral.

Licht und Schatten

Leider kam bei der Anzahl der Starter bei den Supercars wenig Freude auf. Mit einem, respektive zwei Gegnern hatte Alois Höller leichtes Spiel. Für Begeisterung sorgten allerdings die Jungs der Super 1600: Sie avancierten zu den Stars der Veranstaltung, waren doch zahlreiche Fahrer aus der Europameisterschaft vertreten. Erwin Frieszl belegte am Samstag Rang fünf vor Markus Köberl. Am Sonntag war für die Beiden im Semi-Finale Endstation.

Text: Jakob Heher

Fotos: Harald Lindtner/werace.TV