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Nic Schöll: Top Ten am Norisring im Porsche Carrera Cup Germany

Damit wird Nic Schöll gleichzeitig in der Rookiewertung  ausgezeichneter 3.ter

Leider wird der Youngster am Samstag von einem Mitbewerber ins Aus befördert!  

 Für den erst 17-jährigen Wiener Nic Schöll bedeutete sein Start im Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Norisring im Rahmenprogramm der DTM eine absolute Premiere. Es ist ein klassischer Stadtkurs im Herzen der Stadt Nürnberg, der auch fränkisches Monte Carlo genannt wird. Da man auf dieser Strecke, die teilweise über öffentliche Straßen führt niemals trainieren kann, musste sich Schöll die Streckenkenntnisse in nur einer Trainingssitzung und dem Qualifying hart erarbeiten.

Im ersten Qualifying für das erste Rennen klappte es daher mit Platz 22 unter mehr als 30 Mitkonkurrenten noch nicht so ganz perfekt: „Eigentlich war ich gerade auf dem Weg zu einer sehr guten Rundenzeit, aber dann wurde ich kurz vor dem Ende leider von einem Konkurrenten gebremst und so wurde es letztendlich nur die 11. Startreihe. Für das Sonntag-Rennen lief es im zweiten Qualifying dafür optimal. Da wurde meine schnellste Rundenzeit genommen und ich konnte meinen Porsche als Achter in die vierte Reihe stellen.“

Im ersten Rennen gelang Schöll trotzdem einer guter Start der ihn gleich  auf Platz 19 und nach zwei Runden bereits auf Platz 17 brachte. Dann gab es in der 6. Runde einen Crash mit dem Deutschen Toni Wolf. Dieser krachte nach einer Kurve von der Seite in den Porsche des Allied Racing Teams. Während der Wagen von Wolf mit zerstörter Front abtransportiert werden musste, kam Schöll mit rauchendem Heck in die Box und musste aufgeben:“  Das war nicht notwendig. Toni Wolf hat versucht zwei Autos auf einmal zu überholen und hat dann sein Auto nicht mehr halten können. Der Start war sehr gut von mir, ich hatte mich in der Folge schon auf Platz 15 nach vor gekämpft und habe mich richtig wohl im Auto gefühlt. Aber dann kam das abrupte Aus, leider.“

Mit viel Optimismus ging Nic Schöll dafür am Sonntag in das zweite Rennen. Mit einem blendenden Start konnte er seinen achten Startplatz gleich verbessern und sich auf Rang Sieben nach vor arbeiten. Dann gab es in der 3. Runde wieder eine unverschuldete Kollision von rückwärts,  die leider zu einem Rückfall bis auf den 12. Rang führte:“ Dieser Vorfall wird derzeit noch von den Sportkommissären behandelt. Nach dem vielen Pech kam aber dann das Glück zu mir zurück. An der Spitze gab es eine gröbere Kollision mit einer längeren Safety Car Phase, die mich wieder auf Rang 9 nach vor brachte. Gegen Ende des Rennens hatte ich noch mit Luftdruckproblemen in den Reifen zu kämpfen, konnte aber als 10.ter die Ziellinie überqueren. Es war ein sehr spannendes Rennen, ich konnte diesmal viele positive Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Es war für mich der erste TopTen Platz in dieser Serie, das hat nicht nur mich sehr gefreut, sondern auch mein deutsches Allied Racing Team war mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.“    

Text: Sportpressedienst Fotocredit: Allied Racing Team


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