finis paratos esse

Max Hofer: Rückkehr an die Stätte des Triumphs

 

Mit seinem neuen Team  Montaplast by Land Motorsport kommt der Perchtoldsdorfer Max Hofer nächste Woche zum Auftakt des ADAC GT Masters nach Oschersleben / Dort feierte der Österreicher letztes Jahr einen sensationellen Sieg / Für heuer gibt er sich noch vorsichtig

Mit zwei Läufen in der Motorsportarena Oschersleben eröffnet das ADAC GT Masters am nächsten Samstag und Sonntag, 27. und 28. April, die Rennsaison des heurigen Jahres. 19 Teams mit 31 Sportwagen von insgesamt acht Marken eröffnen den Kampf um den Titel, der sich auf 14 Rennen an sieben Rennwochenenden aufteilt.

Hochkarätiges Fahrerfeld

Im hochkarätigen Fahrerfeld, das gleich acht ehemalige Champions beinhaltet, fiebert auch Max Hofer dem Saisonstart entgegen. In Oschersleben, also dort, wo der 19-jährige Perchtoldsdorfer letztes Jahr sensationell gleich bei seinem Masters-Debüt gewinnen konnte, gibt er heuer seinen Einstand im deutschen Spitzenteam Montaplast by Land Motorsport und lenkt dort wieder einen Audi RS8 LMS GT3

ADAC GT Masters, Testfahrten Oschersleben 2019 – Foto: Gruppe C Photography

Messen lassen will sich der junge Niederösterreicher an seinem Vorjahrssieg jedoch nicht. „Da bin ich lieber vorsichtig“, sagt Max Hofer, „es ist zwar ein durchaus schönes Gefühl, an die Stätte meines bisher größten Erfolgs zurück zu kommen, aber die Voraussetzungen sind diesmal andere. Ich bin erst zwei Mal im neuen Auto gesessen. Das ist definitiv noch viel zu wenig, um über irgendwelche Erwartungshaltungen sprechen zu können. Dazu fehlt mir leider noch das nötige Selbstvertrauen und wohl auch noch eine Menge Kenntnis über das Fahrzeug. Fakt ist aber: Ich freue mich, dass es endlich losgeht, und werde sicherlich das Allerbeste für mein neues Team geben.“ In diesem fühlt sich Max Hofer bereits gut angekommen. „Ich wurde zum Kennenlernen der Leute von Montaplast by Land Motorsport zum Besuch eines Rennens nach Sebring in Amerika eingeladen. Dabei habe ich einen tollen Einblick in die Arbeit des Teams gewinnen können. Das war wirklich sehr beeindruckend, wie professionell da alles abläuft.“

GT Masters-Titel heuer wieder an „Land“ ziehen

Dass Montaplast by Land Motorsport freilich für Erfolg steht und den GT-Masters-Titel nach 2016 heuer wieder „an Land“ ziehen möchte, darüber ist sich der junge Österreicher im Klaren. Max Hofer: „Das ist die unmissverständliche Vorgabe, mit der wir in die Meisterschaft gehen.“ Nervös macht ihn der Auftrag nicht. „Es ist doch schön, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat.“ Die Weichen auf Topplätze sind jedenfalls gestellt. Mit seinem deutschen Fahrerpartner Christopher Mies, seines Zeichens Ex-Masters-Meister, bildet Hofer ein Duo, das sich genauso nach vorne  orientieren wird, wie die Paarung Ricardo Feller aus der Schweiz und Spitzenpilot Dries Vanthoor aus Belgien im zweiten Montaplast-Land-Audi. Einzig auf eine Antwort darauf, ob die Sache gleich beim Auftakt ganz rund für ihn laufen wird, will (und kann) sich Max Hofer nicht einlassen. „Dazu fehlen mir leider noch richtig aussagekräftige Tests.“

Text: Sportpressedienst

Fotos: ADAC Motorsport/Gruppe C Photography


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