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Histo Cup Austria am Pannoniaring

Rund 160 Teams kamen zum Sommerrennen am Pannoniaring in Ungarn. Bei herrlichem Wetter mit Temperaturen von rund 33 Grad, begleitet von einem konstanten Wind wurde bereits am Freitag ausgiebig getestet. Um 18.30 War dann die Fahrerbesprechung ganz im Zeichen von „Otto Tylmann, der uns leider für immer verlassen hat. Im zu Ehren wurde am Samstag das erste Endurance Race für historische Fahrzeuge, das „Otto Rennen“ ausgeschrieben.

Rennen am Samstag:

Histo Cup bis 2500ccm

Polesetter Martin Sahl setzte sich mit seinem Ford Escort BDA gleich in Führung vor Walter Spatt, VW Golf GTI und Franz Kerzner, Ford Escort. Das war auch zugleich der Zieleinlauf des ersten Rennens. Dahinter entbrannte ein toller Kampf zwischen Elmar Eifert, Michael Putz, beide BMW 2002 und en Alfa Piloten Markus Mair und Markus Lipp. Lipp setzte sich letztlich durch vor Mair und Putz durch. Die Klasse bis 1000cc gewann Christian Bernard, BMW 700RS. Walter Spatt holt sich die Klasse STW bis 2000cc vor Josef Gumpenberger, Alfa GTV und Peter Pöschl, Ford Escort. Die Klasse K bis 2000cc gewann Martin Sahl vor Markus Lipp und Markus Mair.

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BMW 325 Challenge

Polesetter Tobias Weichenberger übernahm gleich die Führung und konnte sich ein wenig absetzen, gefolgt von Matthias Heinemann und Lando von Wedel, der von der sechsten Position auf P3 vorfahren konnte. Maximilian Winkler bedrängte Wedel stark, konnte ihn aber nicht passieren. Daran änderte auch eine Safetycar Phase nicht. Weichenberger gewann vor Heinemann und Lando von Wedel und Maximilian Winkler.

Die stark besetzte E30 Cup Fraktion gewann Florian Kammerstätter vor Franz Josef Stopper und Hartwig Lichtenegger, weil Christian Wedel und Natalie Horvath in eine Kollision verwickelt wurden, vielen beide zurück.

Das das Niveau in der BMW Challenge hoch ist, musste auch Georg Steffny feststellen, der mit dem VIP Car nach drei Jahren Rennpause wieder einmal in einem Rennen der Challenge an den Start ging und Neunter wurde.

Den Sieg im Mini Cooper Cup holte sich Peter Hinderer aus München.

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Formel Historic

Das sehr gut besetzte Rennen der Formelfahrzeuge gewann der Deutsche Franz Guggemos, Hill GH2 vor Philipp Thiel, Dallara F3 und Peter Peckary, Formel Renault.

Die Formel Ford 1600 gewann Peter Hinderer, Lotus vor Franz Renner, Van Diemen und Friedrich Hofbauer, Hawke. Otto Flum holte sich die Klasse FF 2000 vor Walter Skopik und Norbert Fritz, alle Reynard. Die Sportwagen gewann Alexander Lederer vor Georg Böhringer, PRC Opel.

Roman Pöllinger gewann die Formel Libre und Dieter Schwarz holte sich die Klasse der Opel Lotus vor Michael Theuritzbacher und Gerhard Lehninger. Peter Peckary gewann die Formel Renault vor Benjamin Pfeil. Die Formel Young 1 holte sich Jungstar Patrick Schober vor Franz Benczak, beide Formel König.

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Young Timer und TCO

Thomas Weberhofer gewann mit seinem Opel V8 Star das Rennen knapp vor Dieter Karl Anton, Honda und Gerhard Jörg, Chevrolet Corvette. Vierter wurde Wolfgang Maier, BMW V8 Star vor Manfred Werner, Porsche 997 Cup, der damit auch die TCO gewonnen hat.

Die Klasse bis 2000cc gewann Arpad Viszokay, BMW 320SI vor Dominik Klima, Honda. Die Klasse bis 2500cc holte sich Gabriel Scherdi vor Walter Braunstein und Peter Zimmermann, alle BMW 325i. Rudolf Happl, Audi S3 holt sich die Klasse bis 3000cc vor Roland Königsecker, Mazda und Heiko Köppe, Audi S3.

Histo Cup über 2500cc

Polesetter Rico Fürtbauer, Ford GT 40 und Markus Bereuter, Chevrolet Corvette lieferten sich anfangs ein tolles Match. Bereuter lag meistens knapp vorne. Christian Schneider, Alfa Romeo GTV 6 konnte das Tempo der beiden an der Spitze auch mitgehen, dicht gefolgt von Gerhard Sedlacek, Porsche 964 der damit der schnellste Porsche Cup Pilot war. Hubert Färber konnte mit seinem Ford Mustang das Tempo der Spitzenreiter ebenfalls mitgehen.

Rico Fürtbauer gewann schließlich das Rennen vor Markus Bereuter und Hubert Färber. Christian Schneider wurde hinter den beiden STW Piloten Dritter vor Gerhard Sedlacek der damit die Porsche Classic gewann vor Toni Zisser und Gerhard Schößwendter, beide Porsche 944 Turbo. Christian Schneider fiel leider aus. Alfred Weissengruber gewann die Klasse bis 3600cc vor Andreas Seiferth und Michael Spazierer, beide Ford Capri. Erwin Warislowich wurde mit seinem BMW 320 Gruppe 5 Dritter der Klasse STW über 3600cc.

Ravenol 1 Stunden Endurance Race

Das Duo Siegfried Kuzdas und Daniel Keilwitz (ein Fahrer des ADAC GT Masters) gewannen das 1-H Ravenol Teamrennen mit dem Duller BMW Alpina B6 vor Manfred Werner, Porsche 997 Cup und dem Team Walter Schropper / Manfred Irger, Dodge Viper. Die Young Timer bis 3000cc gewannen Gerhard und Patrick Weiss vor Walter Braunstein / Stefan Wrobel, beide BMW 325i.

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 -H Endurance Race der Historischen „Das Otto-Rennen“

Als Hommage an unseren verstorbenen Cheftechniker Otto Tylmann wurde zum ersten Mal das historische 1-Stunden Rennen abgehalten. Otto Tylmann hat den Histo Cup seit 17 Jahren begleitet, auf ihn ist die technische Abnahme bei den Fahrzeugen, anstatt in einer Box, zurückzuführen. Oftmals hat er mit viel Gefühl sein Auge zugedrückt, „aber beim nächsten Mal muss das passen, heast!“… war sein eindeutiger Appell. Startberechtigt waren alle Fahrzeuge bis zum Baujahr 1989.

Die V8 Piloten Markus Bereuter und Hubert Färber haben das „Otto-Rennen“ gewonnen vor Martin Sahl und Mathias Grass, beide Ford Escort. Dritter wurde der Salzburger Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo. Das Team Gotcha, Lando und Christian von Wedel wurden mit dem BMW 325i Gesamtvierte und gewannen die Klasse bis 3000cc vor dem Team Spazierer (Roland Spazierer und Andi Seiferth) und Michael Spazierer, beide Ford Capri. Auch Christian Bernard erreichte das Ziel mit seinem BMW 700 RS. Eine würdige Hommage an unseren verstorbenen Cheftechniker ging umd 19.00 Uhr zu Ende.

Die Rennen vom Sonntag

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Historische Fahrzeuge K und STW:

Aufgrund der vielen Ausfälle, bedingt durch die Hitze und auch wegen dem historischen 1-Stundenrennen, wurden die Felder der Historischen zusammengelegt. Rico Fürtbauer ließ nichts anbrennen und setzte sich in Führung, zuerst vor David Becvar und Christian Schneider im Alfa. Schnellster Porsche Pilot war Gerhard Sedlacek. Schnellster Mann im Feld war jedoch Martin Sahl, der es mit dem Ford Escort BDA geschafft hat bis zum zweiten Gesamtrang vorzufahren.

Fürtbauer gewinnt vor Martin Sahl und Gerhard Sedlacek. Sowohl Christian Schneider also auch Erwin Warislowich mussten die Fahrzeuge vorzeitig abstellen.

Die Klasse bis 1000cc gewann wieder Christian Bernard, BMW 700RS. Hinter Martin Sahl platzierten sich Franz Kerzner und Thomas Jakob-Käferle in der Klasse K bis 2000cc. Michael Spazierer holte sich die Klassen K bis 3600cc vor Franz Wetzlmaier und Andreas Seiferth. Rico Fürtbauer gewann die Klasse K über 3600cc vor David Becvar und Bernd Matzer. Gerhard Bruckmüller holte sich die Porschewertung bis 2000cc. Toni Zisser gewann die Porsche bis 3600ccm vor Josef Schößwendter. Gerhard Sedlacek gewann die Young Timer Porschewertung vor Peter Hollerer, beide Porsche 911.

Peter Pöschl gewann die STW bis 2000cc vor Josef Gumpenberger und Klaus Holzinger holte sich die STW bis 3600ccm. René Jentsch gewann die große Klasse der STW vor Erwin Warislowich.

BMW 325 Challenge:

Polesetter György Racz aus Ungarn setzte sich anfangs in Führung vor Max Winkler, Tobias Weichenberger und Matthias Heinemann. Lando Wedel, Leon Unger und Georg Steffny konnten anfangs das Tempo der Spitze mitgehen. Winkler gelang es mit einem tollen Überholmanöver in der Hotelkurve die Führung zu übernehmen. Racz „revanchierte“ sich in der nächsten runde mit einem schubs auf die Stoßstange und konnte Winkler wieder überholen. Winkler, gar nicht beeindruckt gelang es wieder den Ungarn zu sauber zu überholen. Danach kam es zur Kollision zwischen Racz und Winkler, der daraufhin abflog. Für das Manöver wurde der Ungar György Racz von der Rennleitung bestraft und disqualifiziert. Tobias Weichenberger gewann somit das Rennen vor Lando von Wedel und Leon Unger. Charly Habenbacher und Georg Steffny landen auf den Plätzen vier und fünf. Lando von Wedel drehte in beiden Rennen die schnellste Runde.

Florian Kammerstätter holte sich die BMW E30 Wertung vor Franz Josef Stopper und Christian von Wedel. Die junge Salzburgerin Natalie Horvath belegte den vierten Rang.

Young Timer und TCO:

Sieger wurde der Niederösterreicher Siegfried Kuzdas mit dem BMW Alpina B6 vor dem wieder entfesselnd fahrenden Dieter Karl Anton, Honda S2000 3.0 und Markus Eder mit dem Ford Focus STR. Anfangs konnte Dominik Klima mit dem 2 Liter Honde Rudolf Happl, Audi S3 noch in Schach halten aber gegen Ende des Rennens konnte Happl noch den vierten Gesamtrang vor Klima erreichen.

Manfred Werner, Porsche 997 komplettierte hinter Kuzdas und Markus Eder das Podium der TCO Fahrer. Dieter Karl Anton gewinnt die Klasse YT bis 3500cc vor Gerhard Roth, BMW Z4 und Lutz Fischer, Porsche 996 Cup. Gabriel Scherdi gewann die Klasse YT bis 2500cc vor Walter Braunstein und Stefan Wrobel, alle BMW 325i.

Rudi Happl holt sich die Klasse bis 3000cc vor Heiko Köppe, beide Audi S3 und Johannes Kawicher, BMW M3 E36.

Formel Historic, Rennen 2:

Franz Guggemos setzte sich auch im zweiten Rennen gleich in Führung ehe er gegen Ende des Rennens w.o. geben musste. Das Rennen gewann damit Philipp Thiel, Dallara vor dem Burgenländer Roman Pöllinger und Peter Peckary und vor Dieter Schwarz, der damit auch die Klasse der Opel Lotus gewann. Zweiter wurde in dieser Klasse Michael Theuritzbacher.

Alexander Fritz gewann die Klasse FF2000 vor Otto Flum. Hinter Peter Peckary holte sich Benjamin Pfeil den zweiten Platz der Formel Renault.

Patrick Schober holt sich die Wertung der Formel Young bis 1600cc vor Franz Benczak, beide Formel König.

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Classica Trophy:

Das Team Margreiter / Aistleitner, Alfa Spider holte sich den Sieg vor Lind / Planitzer, Porsche 944 und Huber Mlineritsch, Ford Sierra. Sieger der Solowertung wurde Nikolaus Horwath, Porsche vor Manfred Buswald, Mazda MX5 und Gerhard Kaiser, Mini Cooper.

Gegen 15.30 Uhr konnte die Veranstaltung geschlossen werden und die Teams nahmen die Heimreise in Angriff. Ein rundherum erfolgreiches Rennwochenende mit dem „Highlight des Otto Rennens“ ist wieder Geschichte.

Vielen Dank an alle Helfer und an die Offiziellen der AMF.

Verbleibende Rennen 2019:

09. bis 11. August, Slovakiaring (SK)
20. bis 22. September, Bosch Race Salzburg
11. bis 13. Oktober, Finale Red Bull Ring

Text und Fotocredit: Histo Cup Austria

 


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