finis paratos esse

20.-21.04.2019 FIA CEZ Autocross WRT Ring Hollabrunn

Lauf zur Central European Zone
Lauf zur österreichischen Meisterschaft der AMF
Lauf zur tschechischen Meisterschaft, Lauf zur ungarischen Meisterschaft, Mascom Cup (Kartcross)

CEZ Autocross Hollabrunn

Es ging rund!

Marco Gerhartl hatte es eine Woche zuvor vorher gesagt. „ In Hollabrunn geht es rund“.

Wie Recht er doch behalten sollte. Bei schönstem Osterwetter traten insgesamt 123 Teilnehmer aus mehreren europäischen Ländern an. Dabei natürlich die gesamte tschechische Elite, aber auch der 9-fache Europameister Bernd Stubbe. Sie alle gaben ihren Buggies den letzten Feinschliff vor dem Beginn der EM Saison.

Schon am Samstag in den Trainingsläufen und den ersten Vorläufen konnten sich die Zuschauer über mangelnde Action nicht beklagen. Durch die zahlreichen Zwischenfälle kam es zu einer gehörigen Verzögerung im Zeitplan, die auch das Veranstalterteam rund um WRT Hollabrunn Obmann Daniel Fischer, gehörig ins Schwitzen brachte.

Am Sonntag lief zunächst alles nach Plan. Aber kaum hatte man den Ablauf wieder halbwegs im Griff, sorgten erneut spektakuläre Abflüge für Aufsehen. Leidtragendster aus österreichischer Sicht war dabei Rene Röhrenbacher, der sich schwere Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule zuzog.
Aber der Reihe nach. In der Buggy Klasse 1600 war die österreichische Beteiligung aber auch die Chancen auf Erfolg, am größten. Immerhin trat hier der CEZ Titelverteidiger Marco Gerhartl (am Ende P.12), er startet wie sein Bruder Luca Gerhartl für den WRT Hollabrunn, praktisch mit Heimvorteil an.
Weiters dabei Patrick Kolm (9.) und Mario Gradwohl (10.). Dieser lag nach zwei Vorläufen sogar in Führung. In den Semi Finals allerdings fehlte doch das nötige Glück. Einzig Luca Gerhartl erreichte das Finale und beendete den Tag auf einem sehr feinen fünften Rang, mitten in der tschechischen Elite. Sieger hier, Milan Vanek.

Die Tourenwagen Klassen boten auch den erwarteten spektakulären Sport. Bei den Allradlern hatte Markus Neuhauser mit seinem Ford Puma beste Chancen im Finale für Furore zu sorgen. Allerdings endete das Gerangel mit dem späteren Sieger Marcel Dlesk (SVK) auf dem Dach.
In der Tourenwagen Klasse bis 1600 ccm ging der Sieg an den in Hollabrunn bestens bekannten Dominik Senegacnik auf Skoda Fabia, nachdem sich der Favorit Libor Pokorny mit seinem VW Lupo, mit Motorplatzer spektakulär verabschiedete.

Nun zu der Klasse der Superbuggies. Die versammelten tschechische Spitzenfahrer, gemeinsam mit den beiden deutschen Stubbe und Buddelmeyer, sorgte schon in den Vorläufen für Bandagen der harten Art. Dabei rollte der regierende Europameister seinen Buggy in einem der Vorläufe sogar ab, mitsamt Aufhängungsschaden an der Hinterachse. Diese war aber schnell gerichtet und der Mann aus Norddeutschland ließ der Konkurrenz in den Finalläufen keine Chance. Gesamtsieg in seinem Alfa Racing Werks-Buggy vor Tomas Gomzjakov und Roman Kerka mit seinem Tatra Buggy.
Österreichs einsamer Superbuggy Kämpfer auf weiter Flur, war Christian Huber mit seinem Spitznagel Honda. Angesichts des extrem dichten und hochkarätigen Starterfeldes und des immensen Materialeinsatzes, ist sein zwölfter Platz als sehr gutes Ergebnis zu werten.
Noch erwähnenswert. In der Nachwuchsklasse der Racer Buggies bis 125 ccm landete die junge Lea Horniakova den Sieg vor der gesamten männlichen Konkurrenz, nachdem sich diese im Finale schon in der Startkurve ineinander verkeilten.

Die nächste Veranstaltung auf dem Gelände des WRT Hollabrunn ist der Auftakt der österreichischen Meisterschaft des ÖMSV am 12.05. 2019. Mit dabei sind auch wieder die Quads.

Text und Fotos: Harald Lindtner/werace.TV


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